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Stationswechsel mit dem Boot (vom 28.05.2018)
Auf einem zwei Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt von Brandenburg an der Havel
mussten die Teilnehmer des JRK-Landeswettbewerbes an 16 Stationen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse einsetzen, Geschicklichkeit unter Beweis stellen und die Grundsätze des Roten Kreuzes aufzählen.

Begeistert zeigt Philemon seine kunstvoll geschminkte Wunde. Er ist einer von über 30 Mimen, die an den Erste-Hilfe Stationen Verletzte und Unfallopfer darstellen. Der 11-Jährige aus Guben war bisher immer bei der JRK-Gruppe dabei und wollte diesmal bei einer der Stationen mitmachen. Professionell kritisiert er die Teams: „Sie haben mir nicht gesagt, wie sie heißen und sind dann einfach weggerannt, um Verbandsmaterial zu holen“. „Die jungen Mimen sind kritischer als die Schiedsrichter“, lacht Daniel Kühne.

Oberbürgermeister Steffen Scheller eröffnete den Wettbewerb gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann, dem stellvertretenden Landesverbandspräsidenten Dietmar Bacher und Landesverbandsvorstand Hubertus C. Diemer. Gemeinsam gingen sie auf den Parcours, bei dem auch Rettungsboote von der DRK-Wasserwacht eingesetzt wurden, um die Teams zur nächsten Station zu bringen.

Der Landesleiter vom Jugendrotkreuz ist sehr zufrieden mit dem Wettkampf, der in seiner Heimatstadt in Brandenburg an der Havel stattfand, wo er selber mit sieben Jahren beim Jugendrotkreuz angefangen hat. „Andreas Griebel war früher mein Jugendgruppenleiter und jetzt ist er Vorstand des ausrichtenden Kreisverbandes. Wir kennen uns seit 20 Jahren und arbeiten prima zusammen“, sagt Kühne und beobachtet die Reaktion der Jugendlichen auf die Erste-Hilfe Aufgabe.

Babygeschrei vom Band
Zwei Autos sind zusammengekracht, auf der Rückbank schreit ein Baby, drei Erwachsene sind schwer verletzt. Bei der Erste-Hilfe Station mussten die JRK-Teams den Überblick behalten und besonnen reagieren. Die Autos hatte der Verwertungshof zur Verfügung gestellt, Realistiker schminkten den Mimen blutende Kopfwunden. Zwei Teams mit Notfalldarstellern wechselten sich ab. Während sich das eine Team im Schatten erholte, spielte das andere die Unfallopfer. „Eduard, was ist mit Eduard?“, brüllt ein Mimen-Vater. „Der schreit ja immer noch“. Bis ein Jugendlicher auf die Idee kommt, die Puppe auf den Arm zu nehmen. Schnell schaltet Stationsleiter Torsten das Tonband aus und lobt die Gruppe.

Vorstand Andreas Griebel fährt über den Parcours und verteilt Wasser sowie frische Melone – es ist ein heißes Wochenende. „Die Verpflegung auch an den Stationen ist echt top“, lobt Schiedsrichterin Monika Jurentschk die Organisation.

Hier die besten drei Mannschaften in den vier Altersklassen:

In der Altersstufe 0 (6-9 Jahre)
1. Niederlausitz
2. Lausitz
3. Märkisch-Oder-Havel-Spree 1

Altersstufe I (10-12 Jahre)
1. Fläming-Spreewald (und damit qualifiziert als Gastmannschaft beim LaWett im Landesverband Sachsen-Anhalt vom 14. – 16. Juni 2018 in Halle)
2. Ostprignitz-Ruppin 1
3. Märkisch-Oder-Havel-Spree 1

Altersstufe II (13-16 Jahre)
1. Niederlausitz 1(und damit qualifiziert für den Bundeswettbewerb in Oldenburg im Herbst 2018)
2. Lausitz 1
3. Niederlausitz 2

Altersstufe III (17-27 Jahre)
1. Cottbus-Spree-Neiße-West (und damit qualifiziert für den Bundeswettbewerb in Hamburg im Herbst 2018)
2. Niederlausitz
3. Lausitz

Die Mannschaften aus dem ausrichtenden Kreisverband Brandenburg an der Havel erzielten in den Altersklassen 2 und 3 jeweils gute 5. Plätze.

Autor: Iris Möker

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Stationswechsel mit dem Boot

Stationswechsel mit dem Boot
© Iris Möker

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